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Rindfleischetikettierung, Überwachung

Mit der Etikettierung von Rindfleisch wurde ein System der Herkunftssicherung für Rindfleisch geschaffen, das zusätzlich zu den allgemeinen Vorschriften des Lebensmittelrechts und der Lebensmittelkennzeichnung gilt.

Die Herkunft von Rindfleisch wird transparent gemacht und somit ein hohes Schutzniveau der öffentlichen Gesundheit erhalten.

Die Vorschriften zur Etikettierung von Rindfleisch sollen zu einem lückenlosen Herkunftsnachweis bei Rindern vom Stall bis zum Ladentisch beitragen und so für mehr Transparenz und Sicherheit sorgen. Seit 01.09.2000 sind EU-weit verschiedene Angaben obligatorisch.

Marktteilnehmer und Organisationen, die Rindfleisch in der Europäischen Gemeinschaft vermarkten, müssen dieses mit obligatorischen Angaben versehen und können zusätzlich weitere freiwillige Angaben machen. Damit wird gewährleistet, dass zwischen dem Einzeltier oder einer Gruppe von Tieren und den Schlachtkörpern oder Fleischstücken eine Verbindung hergestellt werden kann.

Das Rindfleischetikett muss folgende obligatorische Angaben enthalten:

  • Referenznummer/Referenzcode, mit dem die Verbindung zwischen Fleisch und Tier gewährleistet wird
  • Zulassungsnummer des Schlachthofs und Mitgliedstaat oder Drittland, in dem der Schlachthof liegt
  • Zulassungsnummer des Zerlegungsbetriebs und Mitgliedstaat oder Drittland, in dem der Zerlegungsbetrieb liegt
  • sämtliche Mitgliedstaaten oder Drittländer, in dem das Tier geboren, gemästet und geschlachtet wurde. Erfolgten Geburt, Aufzucht und Schlachtung in ein und demselben Mitgliedstaat bzw. Drittland, kann die Angabe "Herkunft: (Name des Mitgliedstaats bzw. des Drittlands)" lauten.
  • den Mitgliedstaat oder das Drittland, in dem die Zerlegung erfolgt ist. 

Sonder- bzw. weiterführende Regelungen bestehen für die Etikettierung von Rinderhackfleisch und Fleischabschnitte sowie für Kalb- und Jungrindfleisch.

Zusätzlich möglich sind weitere freiwillige Angaben, z. B. über Kategorie (Jungbulle, Färse, Ochse ...), Fütterungs- oder Haltungsbedingungen, Rasse, Qualitätseigenschaften.  

Das Etikett muss am Fleisch oder an der Verpackung angebracht werden. Bei nicht vorverpackten Erzeugnissen müssen für den Verbraucher am Ort des Verkaufs schriftliche und deutlich sichtbare geeignete Angaben gemacht werden.

Zuständig für die Kontrolle der obligatorischen Angaben ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Die Kreisverwaltungsbehörden sind weiterhin zuständig für die Kontrolle der freiwilligen Angaben im Hinblick auf die allgemeinen Vorschriften der Lebensmittelkennzeichnung (insbesondere Täuschungsschutz).

  • Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juli 2000 zur Einführung eines Systems zur Kennzeichnung und Registrierung von Rindern und über die Etikettierung von Rindfleisch und Rindfleischerzeugnissen sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 820/97 des Rates
  • Verordnung (EG) Nr. 275/2007 der Kommission vom 15. März 2007 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1825/2000 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Etikettierung von Rindfleisch und Rindfleischerzeugnissen
  • Gesetz zur Durchführung der Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft über die besondere Etikettierung von Rindfleisch und Rindfleischerzeugnissen und über die Verkehrsbezeichnung und Kennzeichnung von Fleisch von bis zu zwölf Monate alten Rindern (Rindfleischetikettierungsgesetz)
  • Verordnung über die Etikettierung von Rindfleisch (Rindfleischetikettierungsverordnung - RiFlEtikettV)

Landratsamt Ansbach

AdresseLandratsamt Ansbach
Crailsheimstraße 1
91522 Ansbach
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+49 981 468-1119+49 981 468-1119

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

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Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (siehe BayernPortal)

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